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Gedichte von
Hans-Peter Kraus

Einleitung

Der Klapperstorch für Gedichte

Ein Soldat stirbt nicht

Was ich dir schenken wollt’

Erinnerung an Charles M. Schulz

Das Weltbild der Ameise

Kandidatenplakate

Sagt nichts, kuckt nur

Ein Spaziergang im Dunkeln

Was ist wichtig?

Unser schönes Maschinengewehr

Zwei alte Leute

Der Vater aller Bruderkriege

Die kürzeste Romanze der Welt

Traumbaum

Weg ins Ungewisse

Erschießt sie

Spätwestern

Einzelhaft

ach du bliebe bleib

Was weiß ich

Herbstwunsch

Für eine alte Frau

Menschenopfer

Der Tag davor

Auf Papier in Klarsichthüllen

Regiert die Welt

Ausschnitt aus der Schöpfungsgeschichte

Dies ist kein Gedicht

Zurück zur Winterjacke

Bekennende Jäger

Gedankenlos

Einmaliger Ausrutscher

River romantique

1999

Ein ganz bestimmtes Weiß

Macht ist, wenn man’s macht

Blue Suede Shoes

 

 

Etwas Eigenwerbung:

Gedichtbuch: Zum Reimen schön

 

Roman Freund Hain - Die einzig wahre Geschichte seiner Freundschaft mit dem Dichter Matthias Claudius ...

Erschießt sie

Hört auf zu reden,
erschießt die Asylanten.
„Die bringen nichts, die kosten nur.“
Tut es endlich,
erschießt die Hartzer.
„Die bringen nichts, die kosten nur.“
Bloß keine Hemmungen,
erschießt die Krüppel.
„Die bringen nichts, die kosten nur.“
Los!
Erschießt sie alle:
Die Faulenzer/die Träumer/die Spinner/
die Künstler/die Dichter/die Philosophen/
erschießt sie/rottet sie aus/tilgt sie von der Erde,
aber zuERST –
zuerstzuerstzuerst –
erschießt euch selbst.

 

Zum Gedicht:
Diese Hetze geht ja schon recht lange so. Mal von unten, gegen Asylbewerber, mal von oben, gegen Hartz-IVer. Die „Krüppel“ habe ich der Konsequenz wegen dazugetan. Was mich ärgert, ist, dass Politiker Entscheidungen treffen, die überhaupt nie in die Gefahr kämen, von diesen Entscheidungen betroffen zu sein. Dafür haben sie sich selbst finanziell zu gut gepolstert.

Thema dieser Seite:
Hartz IV im Gedicht, Beitrag zur Diskussion um den Sozialstaat.