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Gedichte von
Hans-Peter Kraus

Einleitung

Der Klapperstorch für Gedichte

Ein Soldat stirbt nicht

Was ich dir schenken wollt’

Erinnerung an Charles M. Schulz

Das Weltbild der Ameise

Kandidatenplakate

Sagt nichts, kuckt nur

Ein Spaziergang im Dunkeln

Unser schönes Maschinengewehr

Der Vater aller Bruderkriege

Die kürzeste Romanze der Welt

Traumbaum

Erschießt sie

Was weiß ich

Der Tag davor

Dies ist kein Gedicht

Bekennende Jäger

Gedankenlos

Einmaliger Ausrutscher

River romantique

1999

Blue Suede Shoes

 

 

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Das Poetische Stacheltier

Traumbaum

Große gelbe Blätter
hängen an diesem Julimorgen
am Kirschbaum vor meinem Fenster.
Träumte ich.

Als ich am Abend von der Arbeit kam,
war alles wie sonst.
Ich aß etwas, ich las etwas.
Und dann schaute ich nach draußen:
Der Kirschbaum war weg.

Aber es gibt da keinen Zusammenhang.
Ganz bestimmt nicht.
Das kann ...
Das kann nicht sein.

 

Zum Gedicht:
An dem Gedicht stimmen zwei Dinge: Ich hatte diesen Traum und es dauerte seine Zeit bis ich merkte, dass der Kirschbaum verschwunden war. Allerdings lagen zwischen Traum und Wirklichkeit ein Monat, was immer noch eine erstaunliche Koinzidenz ist.

Thema dieser Seite:
Traumgedicht, Traumvorhersage, Zukunft im Traum.